Zwischendurch

Ein schöner Gastbeitrag, der bei ZEIT ONLINE am 10. Februar veröffentlicht wurde:

Homophob? Muss nicht sein

Aus dem Inhalt zusammengefasst:

- Sexuelle Orientierung ist kein Ergebnis einer Entscheidung, sondern Teil der Identität eines Menschen, auf die er keinen Einfluss hat.

- Diejenigen, die sich belästigt fühlen, weil Homosexualität und das „offen zur Schau tragen“ von LSBTIQ-Lebensweisen angeblich einer Trenderscheinung unterliegt und vielmehr ausschließlich in den Privatbereich gehört, verkennen, dass unter den gleichen Maßstäben Heterosexualität noch sehr viel mehr „zur Schau gestellt“ wird. Das fällt nur nicht auf, weil es als „normal“ angesehen wird.

- Drei Faktoren sind für das Entstehen von Homophobie maßgeblich: rigide Geschlechternormen, eine fundamentalistische Religiosität und Unkenntnis.

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehlen wir das Nachlesen des ganzen Artikels. Hier nochmal der Link.

Warum posten wir das? Es gehört zum Grundverständnis unserer Vereinsarbeit, dass wir Geschlechterrollen hinterfragen. Der Mensch steht im Zentrum, unabhängig von seiner Geschlechtszugehörigkeit oder seiner sexuellen Orientierung. Unkenntnis wirken wir entgegen, indem wir beispielsweise aktive Aufklärungsarbeit an Schulen leisten („SchLAu“), eine Beratung installiert haben („die bunte Nummer“), einmal im Jahr unseren Christopher Street Day in Wiesbaden organisieren, uvm.
Damit wollen wir zu einem offenen und wertschätzenden Klima in der Gesellschaft beitragen, in der niemand Angst vor Diskriminierung haben muss.