Warmes Wiesbaden http://warmeswiesbaden.blogsport.de Auf das Leben und die Liebe - unabhängig von Geschlecht, Gender und sexueller Orientierung Wed, 09 Apr 2014 09:48:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en WIR SIND UMGEZOGEN! http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/04/09/wir-sind-umgezogen/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/04/09/wir-sind-umgezogen/#comments Wed, 09 Apr 2014 09:39:24 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/04/09/wir-sind-umgezogen/ window.document.getElementById('post-133').parentNode.className += ' adhesive_post';
Wir sind ab sofort zu finden auf:
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Ausstellung im Frauenmuseum Wiesbaden http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/26/ausstellung-im-frauenmuseum-wiesbaden/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/26/ausstellung-im-frauenmuseum-wiesbaden/#comments Wed, 26 Mar 2014 07:03:10 +0000 Administrator Events http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/26/ausstellung-im-frauenmuseum-wiesbaden/ Die Künstlerinnen Augusta Kaiser (1895-1932) und Hedwig Marquardt (1884–1969) begegnen sich 1922. Trotz schwieriger Zeitumstände und den frühen Tod von Augusta Kaiser hinterlassen die Künstlerinnen ein umfangreiches Werk, in dem sich Vielfältigkeit und Experimentierfreude wiederspiegeln.

Die Schau zeigt Keramiken, Malerei, Zeichnungen sowie Briefe und Fotografien aus dem Nachlass.

Sammlungen
Laurence Marsh (GB), Dr. W.J.R. van Ouwerkerk (NL), Joachim und Angelika Konietzny (D)

1922 lernt die in Wiesbaden aufgewachsene Augusta Kaiser die Künstlerin Hedwig Marquardt in Karlsruhe kennen und lieben. 1924 ziehen die beiden Künstlerinnen nach Kiel, wo sie für die Kieler Kunst-Keramik AG arbeiten. Hier entstehen innerhalb eines Jahres zahlreiche Keramiken: Vasen, Deckeldosen, Wandteller, keramische Kleinplastiken und baukeramische Entwürfe.

Zwischen 1925 und 1927 arbeiten Kaiser und Marquardt als freie Künstlerinnen in Biere, in der von ihnen eigens gegründeten „Werkstätte für angewandte Kunst“. Danach lebt Kaiser mit ihrer Lebenspartnerin in Hannover, wo diese eine Anstellung als Kunsterzieherin annimmt. Sie selbst tritt als Künstlerin nicht mehr hervor. Nach einer jahrelangen Brustkrebserkrankung kehrt sie in ihr Elternhaus zurück. Augusta Kaiser stirbt 1932 in Wiesbaden, Hedwig Marquardt 1969 in Hannover.

Des Weiteren beleuchtet die Ausstellung exemplarisch die Ausbildungssituation von Künstlerinnen im beginnenden 20. Jahrhundert. Erst 1919 – durch die Weimarer Verfassung und die darin festgelegte Gleichstellung von Mann und Frau – werden Frauen zum Studium an staatlichen Akademien zugelassen. Zwar gibt es vorher schon eine zögerliche Zulassung für Frauen, diese ist jedoch mit Einschränkungen verbunden, z.B. die Teilnahme an Aktzeichen- und Anatomiekursen ist Frauen aus Gründen der Schicklichkeit nicht gestattet.

Ausstellungsdauer: 3. November 2013 bis 31. Mai 2014
Öffnungszeiten: Mi, Do 10 – 17 Uhr | Sa, So 12 – 17 Uhr
geschlossen 12.12.13 – 11.1.14, 1./2.3.14, 19./20.4.14

Weitere Infos unter www.frauenmuseum-wiesbaden.de

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Und noch eine Hessen-Meldung vorm Wochenende… http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/14/und-noch-eine-hessen-meldung-vorm-wochenende/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/14/und-noch-eine-hessen-meldung-vorm-wochenende/#comments Fri, 14 Mar 2014 14:44:08 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/14/und-noch-eine-hessen-meldung-vorm-wochenende/ Die hessische Landesregierung macht die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten zum Thema.

Bei der Vorstellung eines von Hessen geförderten Buchprojekts (Thorsten Mell (Hrg.): Das Innere entscheidet. Transidentität begreifbar machen. ISBN 978-3-89656-222-7 , Querverlag, Berlin, Erste Auflage März 2014) betont Integrationsminister Stefan Grüttner: „Volle gesellschaftliche Teilhabe setzt voraus, dass jeder Mensch, ungeachtet seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität, gesellschaftliche Akzeptanz erfährt und sein Leben ohne Benachteiligungen und Diskriminierungen gestalten kann. Fehlendes Wissen und mangelnde Empathie begünstigen insbesondere die Diskriminierung von transsexuell, transident, intersexuell oder queer lebenden Personen. In diversen Gesprächen mit Betroffenen wurde deutlich, dass ein hoher Bedarf an Aufklärung und Sensibilisierung bezüglich dieser Thematik in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen vorhanden ist.“

Den ganzen Text der Pressemitteilung gibt es hier.

Schön, dass diese Themen aufgearbeitet werden und Aufklärung gefördert wird.
Vielleicht müssen wir eines Tages dann auch nicht mehr von „Betroffenen“ sprechen – weder im Kontext von geschlechtlicher Identität, noch im Kontext von Diskriminierung.

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Hessen tritt Koalition gegen Diskriminierung bei http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/12/hessen-tritt-koalition-gegen-diskriminierung-bei/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/12/hessen-tritt-koalition-gegen-diskriminierung-bei/#comments Wed, 12 Mar 2014 11:29:10 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/03/12/hessen-tritt-koalition-gegen-diskriminierung-bei/ Die hessische Landesregierung hat gestern den Beitritt zur Koalition gegen Diskriminierung geschlossen und setzt nach dem Beitritt zur Charta der Vielfalt 2011 ein weiteres, wichtiges Zeichen. Mehr zum Beitritt gibt es hier zu lesen.

Diversität und Vielfalt in der Gesellschaft ist und bleibt ein zentrales Thema, nicht nur aber auch für Hessen und Hessinnen. Schön, dass Hessen die Zeichen der Zeit erkennt. Wir freuen uns über die Botschaft, die dieser Beitritt aussendet. Viel ist schon geschafft, viel gibt es noch zu tun. Weiter geht’s!

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Zwischendurch http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/27/zwischendurch/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/27/zwischendurch/#comments Thu, 27 Feb 2014 13:13:11 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/27/zwischendurch/ Ein schöner Gastbeitrag, der bei ZEIT ONLINE am 10. Februar veröffentlicht wurde:

Homophob? Muss nicht sein

Aus dem Inhalt zusammengefasst:

- Sexuelle Orientierung ist kein Ergebnis einer Entscheidung, sondern Teil der Identität eines Menschen, auf die er keinen Einfluss hat.

- Diejenigen, die sich belästigt fühlen, weil Homosexualität und das „offen zur Schau tragen“ von LSBTIQ-Lebensweisen angeblich einer Trenderscheinung unterliegt und vielmehr ausschließlich in den Privatbereich gehört, verkennen, dass unter den gleichen Maßstäben Heterosexualität noch sehr viel mehr „zur Schau gestellt“ wird. Das fällt nur nicht auf, weil es als „normal“ angesehen wird.

- Drei Faktoren sind für das Entstehen von Homophobie maßgeblich: rigide Geschlechternormen, eine fundamentalistische Religiosität und Unkenntnis.

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehlen wir das Nachlesen des ganzen Artikels. Hier nochmal der Link.

Warum posten wir das? Es gehört zum Grundverständnis unserer Vereinsarbeit, dass wir Geschlechterrollen hinterfragen. Der Mensch steht im Zentrum, unabhängig von seiner Geschlechtszugehörigkeit oder seiner sexuellen Orientierung. Unkenntnis wirken wir entgegen, indem wir beispielsweise aktive Aufklärungsarbeit an Schulen leisten („SchLAu“), eine Beratung installiert haben („die bunte Nummer“), einmal im Jahr unseren Christopher Street Day in Wiesbaden organisieren, uvm.
Damit wollen wir zu einem offenen und wertschätzenden Klima in der Gesellschaft beitragen, in der niemand Angst vor Diskriminierung haben muss.

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Ball des Sports in WI: Danke! http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/13/ball-des-sports-in-wi-danke/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/13/ball-des-sports-in-wi-danke/#comments Thu, 13 Feb 2014 19:33:16 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/13/ball-des-sports-in-wi-danke/ Am letzten Samstag setzten wir von Warmes Wiesbaden und etwa 25 weitere Teilnehmer_innen ein gemeinsames Zeichen gegen die in Russland begangenen und staatlich organisierten Repressionen und Diskriminierungen von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen. Wir zeigten unsere Solidarität mit den in Russland lebenden Menschen sowie mit den Sportlerinnen und Sportlern, die an den Olympischen Spielen in Sotschi teilnehmen. Der Hessische Rundfunk (ab 05:50), der Wiesbadener Kurier, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Rundschau haben berichtet.

Wir danken allen Teilnehmer_innen, unserem Oberbürgermeister Sven Gerich und dem Vorsitzenden der Deutschen Sporthilfe Dr. Michael Ilgner für ihre Unterstützung. Diese Zeichen, die wir setzen, sind wichtig und richtig.

Schwulsein, Lesbischsein, Bi- oder Transsexuellsein, das ist eben keine Frage des Wollens, des Wünschens, sondern eine Frage der Identität, des Menschseins. Die Olympische Charta muss ernst genommen werden und diskriminierungsfreie Spiele müssen eine Selbstverständlichkeit sein, damit das, was wirklich im Mittelpunkt stehen soll, nämlich der Sportler bzw. die Sportlerin und ihre sportliche Leistung sowie die Begeisterung aller Fans aus allen Nationen, auch wirklich im Mittelpunkt stehen können.

Für die Olympischen Spiele in Sotschi gilt das leider nicht. In Russland werden homo-, bi- und transsexuelle Menschen systematisch ausgegrenzt und sogar von Schlägertrupps zusammengeschlagen. Unzählige Videos finden sich hierzu auf youtube, auch Human Rights Watch hat anlässlich des Beginns der Olympischen Spiele in Sotschi hierzu ein Aufklärungsvideo veröffentlicht.

Die Situation in Russland ist bedrückend und beschämend. Es ist absolut inakzeptabel, wenn ein Präsident, der diese Situation zu verantworten hat, hofiert wird.

Gleichzeitig werden die Sportlerinnen und Sportler munter daran erinnert, dass sie keine politischen Statements abgeben dürfen und im Zweifel eben auch nicht zu dem stehen dürfen, was der ein oder andere vielleicht ist: schwul, lesbisch, bi oder trans*.
Diese Angst vor politischer Propaganda geht sogar so weit, dass das norwegische Team der Langläuferinnen vom IOC abgemahnt wird, weil es anlässlich eines Todesfalls im Trauerflor an den Start gegangen ist, um gemeinsam der Trauer Ausdruck zu verleihen. Der Grund: Das Tragen eines Trauerflors wird nach Regel 50.3 der Olympischen Charta als politische Demonstration verstanden. Das soll eine politische Demonstration sein? Das kann ja wohl nicht wahr sein!
Was sind Sportlerinnen und Sportler, mag man sich da fragen. Sind sie Leistungsmaschinen, denen jedwede Menschlichkeit untersagt wird oder sind sie eben doch das, was wir alle sind: Menschen mit menschlichen Empfindungen und Bedürfnissen.

Gewährleistet in Zukunft diskriminierungsfreie Spiele! Für die Menschen, mit den Menschen, so wie sie sind. Ohne Diskriminierung, mit Respekt und Akzeptanz füreinander, denn: Liebe ist keine Propaganda!

Ball des Sports mit Gerich

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Offene Briefe an Bundeskanzlerin Merkel und das IOC http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/05/offene-briefe-an-bundeskanzlerin-merkel-und-das-ioc/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/05/offene-briefe-an-bundeskanzlerin-merkel-und-das-ioc/#comments Wed, 05 Feb 2014 09:30:25 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/02/05/offene-briefe-an-bundeskanzlerin-merkel-und-das-ioc/ Auch wir zeichnen die offenen Briefe des CSD Deutschland e. V. an Bundeskanzlerin Merkel und das IOC mit.
Deutschland hat Verantwortung für das, was in der Welt und auch vor unserer Haustür, in unserer Gesellschaft, stattfindet.
Wir sagen JA zum Bildungsplan in Baden-Württemberg, wir sagen NEIN zu der unerträglichen Menschenrechtslage in Russland und dem Hass, der dort gegen homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Menschen geschürt wird. Und wir sagen NEIN zu den menschenrechtswidrigen Entwicklungen in Uganda. Wir wollen endlich(!) die vollständige Rehabilitierung der nach Paragraph 175 Verurteilten, sowie mehr Akzeptanz und rechtliche Verbesserungen für Trans- und Intersexuelle.

Für Olympische Spiele muss die Olympische Charta ernstgenommen werden, auch das 6. Prinzip: „Any form of discrimination with regard to a country or a person on grounds of race, religion, politics, gender or otherwise is incompatible with belonging to the Olympic
Movement.“ (nachzulesen auf der Seite des DOSB)

Wir dürfen uns dieser Verantwortung nicht entziehen und müssen klar machen: An Menschenrechten führt kein Weg vorbei! Und diese gelten auch für homo-, bi-, trans- und intersexuelle sowie transident lebende Menschen.

Hier gibt’s den Brief an die Bundeskanzlerin.

Hier gibt’s den Brief an das IOC.

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Zur Demo am Ball des Sports… http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/22/zur-demo-am-ball-des-sports/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/22/zur-demo-am-ball-des-sports/#comments Wed, 22 Jan 2014 09:33:23 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/22/zur-demo-am-ball-des-sports/ Heute ist was los. Da kommen wir mit dem Berichten kaum hinterher.
Unsere Demonstration zum Ball des Sports, der am 8.2. in Wiesbaden stattfindet, findet ebenfalls ein Presseecho.
Seid mit dabei, ab 18:00 Uhr gegenüber den Rhein-Main-Hallen vor dem Museum.

Lest selbst, diesmal im sensor:
Ball des Sports 2014: Vorfreude auf Großereignis und Sympathien für Demonstranten

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Wir machen SchLAu http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/22/wir-machen-schlau/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/22/wir-machen-schlau/#comments Wed, 22 Jan 2014 07:53:26 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/22/wir-machen-schlau/ Ein schöner Artikel über unser Aufklärungsprojekt SchLAu (Schwul-Lesbische Aufklärung), das wir gemeinsam mit der Aidshilfe Wiesbaden durchführen.

Heute im Wiesbadener Kurier:
Aufklärung: Wiesbadener Schulen gehen offen mit dem Thema Homosexualität um

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Homonale @ Caligari http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/20/homonale-caligari/ http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/20/homonale-caligari/#comments Mon, 20 Jan 2014 09:47:20 +0000 Administrator Allgemein http://warmeswiesbaden.blogsport.de/2014/01/20/homonale-caligari/ Wir freuen uns auf das jährliche Highlight im queeren Rhein-Main-Gebiet, die Homonale 2014!
Los geht es am Freitag, dem 24.01. um 17.30 Uhr mit „The other side of the rainbow“ und wir freuen uns darauf, euch im Foyer des Caligari-Kinos an unserem Info-Stand zu treffen.

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